Schlichtes Miteigentum

Bei Liegenschaften wird Miteigentum auch oft „schlichtes Miteigentum“ genannt. Jede/r Miteigentümer/in hat einen „ideellen“ Anteil an der Gesamtliegenschaft, über den er/sie aber nicht frei verfügen kann, so lange die Liegenschaft nicht parifiziert ist. Ein Beispiel: Drei Geschwister erben ein Zinshaus in Wien, jede/r zu 33,3%. Eine Wohnungseigentumsbegründung findet nicht statt, es sind sohin alle schlichte Miteigentümer/innen.